Die Wohnung

Die Präsentation der Wohnung der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky erfolgt im Rahmen der Geschichte ihres Lebens und im Kontext ihrer architektonischen und politischen Überlegungen.

Ihre grundlegenden Gedanken zum Wohnen bauen auf der Siedlerbewegung – Integration des Freiraums, Gesundheit- und Naturverbundenheit – und dem Roten Wien – erste Terrassenhausentwürfe – Anfang der 1920er Jahre auf. Das Konzept der Wohnung der alleinstehenden berufstätigen Frau entstand bereits Ende der 1920er Jahre in Frankfurt am Main.
Diese fortschrittlichen und inklusiven Ansätze zum Wohnen entwickelte sie in den 1950er und 1960er Jahren weiter und ließen ihre individuelle und gleichzeitig musterhafte persönliche Wohnung entstehen.