Orte in Wien


Margarete Schütte-Lihotzky Spaziergänge

Architekturführungen von Felicitas Konečny im Rahmen der „Wiener Spaziergänge“

Als Studentin bereits mit dem Thema „Arbeiterwohnungen“ konfrontiert, brilliert die Architektin Margarete Lihotzky (1897–2000) bald mit durchdachten Lösungen für die Wohnungskrise. Soziales Engagement, rationale Analyse und qualitätvolle Gestaltung charakterisieren ihre Arbeit. Bei der Siedlung Friedensstadt (1921) ist sie Mitarbeiterin von Adolf Loos. Als Josef Frank sie einlädt, Reihenhäuser für die Werkbundsiedlung (1932) zu planen, arbeitet sie gerade als Expertin für „Typisierung im Wohnbau“ am Bauprogramm der Stadt Frankfurt mit.
 

Gartenstadtvisionen in Penzing

Die Industrialisierung hat vielfach Wohnraum und Grünraum getrennt. Im 19. Jahrhundert entstand daher die Gartenstadtbewegung, die durch neue städtebauliche Konzepte die Nachteile des modernen (städtischen) Lebens ausgleichen wollte, ohne dessen Vorteile zu verlieren. Es braucht Visionen, um einander widersprechende Ziele zu verbinden. Wie unterschiedlich diese sein können, zeigen drei Projekte aus den Jahren 1921 (Siedlung Eden), 2007 (Mustersiedlung 9=12) und 1974 (Stadt des Kindes).
Als junge Architektin war Grete Lihotzy im Büro von Ernst Egli an den Planungen für die Siedlung Eden beteiligt, für Haustypen und für ein Kinderheim. Von Anfang an war die Verbindung von Innenraum und Außenraum, von Haus und Garten ein wesentliches Thema für sie.
 
Termin 1: Samstag, 11.07.2026 ab 09:30 Uhr
Termin 2: Sonntag, 26.07.2026 ab 09:30 Uhr
 
Treffpunkt: 14., Bahnhof Hütteldorf, Bus 52A
(Achtung, Abfahrt mit dem Bus um 09:34!)
Dauer: Ungefähr 3 Stunden
Fußweg ca. 4 km, gute Schuhe erforderlich.
Bitte Fahrschein mitbringen! 
Kosten: € 24,- (ermäßigt: € 22,-), mit Kulturpass gratis.
Link zur Anmeldung: Eventbrite für beide Termine
 

Margarete Schütte-Lihotzky und die Siedlerbewegung

Als Studentin bereits mit dem Thema „Arbeiterwohnungen“ konfrontiert, brilliert die Architektin Margarete Lihotzky (1897-2000) bald mit durchdachten Lösungen für die Wohnungskrise. Soziales Engagement, rationale Analyse, qualitätvolle Gestaltung charakterisieren ihre Arbeit. Bei der Friedensstadt ist sie Mitarbeiterin von Adolf Loos. Als Josef Frank sie einlädt, Reihenhäuser für die Werkbundsiedlung zu planen, arbeitet sie gerade als Expertin für „Typisierung im Wohnbau“ am Bauprogramm der Stadt Frankfurt mit.
 
Termin 1:
Sonntag, 19. Juli 2026, 09:30 - 12:00
Termin 2: Samstag 25. Juli 2026, 09:30 - 12:00
Treffpunkt: 13., Haltestelle Jenbachgasse (Bus 56B), nahe Hermesstraße 36F
Dauer: Ungefähr 2,5-3 Stunden
Fußweg ca. 3 km, gute Schuhe erforderlich.
Kosten: € 24,- (ermäßigt: € 22,-), mit Kulturpass gratis.
Link zur Anmeldung: Eventbrite für beide Termine
 

Margarete Schütte-Lihotzky und ihre Bauten in Brigittenau

Gemeindebau Otto-Haas-Hof 1925, Bürohaus Globus-Verlag 1956, Kindergarten Kapaunplatz 1952. Die unterschiedlichen Bauaufgaben zeigen die Weiterentwicklung der Architektin durch ihre internationale Tätigkeit in Frankfurt, der Sowjetunion, Paris, Istanbul und Sofia, aber auch den Einfluss politischer Konstellationen auf ihr Schaffen. Soziales Engagement, rationale Analyse, qualitätvolle Gestaltung bleiben die Konstanten ihrer Architektur, öffentliche Anerkennung erfährt Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000) erst wieder in hohem Alter als "Zeitzeugin eines Jahrhunderts".
 
Termin 1: Samstag, 01. August 2026, 09:30 - 12:00
Termin 2: Samstag 08. August 2026, 09:30 - 12:00
Treffpunkt: 20., Hellwagstraße Ecke Pasettistraße (Nähe U6 Station Dresdnerstraße)
Dauer: Ungefähr 2,5-3 Stunden
Kosten: € 24,- (ermäßigt: € 22,-), mit Kulturpass gratis.
Link zur Anmeldung: Eventbrite für beide Termine

Felicitas Konečny
Architekturführungen in Wien
E-Mail: f.konecny@atours-vienna.com
Mobil: +43 699 101 30 425
  






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