Donnerstag, 22.10.2026, 18:30 Uhr

"Warum ich Architektin wurde" - Lesung und Talk mit Karin Zogmayer & Ulrike Schartner


Lesung aus dem Buch von Margarete Schütte-Lihotzky anlässlich der Neuerscheinung.
Es liest die Herausgeberin Karin Zogmayer. Im Anschluss folgt eine Respondenz von Ulrike Schartner.

 
Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) war eine der ersten Architekturstudentinnen Österreichs und gilt als eine der einflussreichsten Architektinnen ihrer Generation. Weltruhm erlangte sie durch die Erfindung der „Frankfurter Küche“. Ihre unerschütterliche Lebenslust bewies sie, als sie an ihrem 100. Geburtstag noch einen Walzer mit dem Wiener Bürgermeister tanzte. In ihren autobiografischen Erinnerungen zeichnet sie persönliche Porträts von namhaften Weggefährten, erklärt die Revolution hinter der Frankfurter Küche und beschreibt ihr Ziel, die Lebensqualität der Menschen durch Architektur zu verbessern.

Es liest: 
Karin Zogmayer: Studium Philosophie und Deutsche Philologie in Wien und Berlin, Publikationen zu Elias Canetti und Margarete Schütte-Lihotzky. Lebt in Wien. Bei Residenz erschienen „Margarete Schütte-Lihotzky, Warum ich Architektin wurde“ (2019)

im anschließen Gespräch mit: 
Ulrike Schartner: Architekturstudium an der Universität für angewandte Kunst in Wien und der KTH Stockholm, Lehrtätigkeit an der TU Wien. Lebt in Wien und Stockholm. Gründete 1999 mit Alexander Hagner das Büro gaupenraub+/-, bekannt für richtungsweisende soziale Architektur wie die VinziRast-Projekte. Ausgezeichnet unter anderem mit dem Preis der Stadt Wien für Architektur, dem Österreichischen Bauherrenpreis sowie dem internationalen Ammodo Architecture Award.

Eintritt frei!
Um Anmeldung wird gebeten: anmeldung@schuette-lihotzky.at

Über das Buch: 

Karin Zogmayer (Hg.)
Warum ich Architektin wurde
3. Auflage Juni 2026

Die Erinnerungen einer revolutionären Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) war eine der ersten Frauen, die in Österreich Architektur studierten, und sie gilt auch heute noch als eine der bekanntesten und einflussreichsten Architektinnen ihrer Generation. Die Frankfurter Küche hat ihr Weltruhm eingebracht, ihre unerschütterliche Lebenslust dafür gesorgt, dass sie auch an ihrem 100. Geburtstag noch einen flotten Walzer mit dem Wiener Bürgermeister aufs Parkett legen konnte. In diesen autobiografischen Erinnerungen zeichnet sie sehr persönliche Portraits von bekannten Weggefährten wie Otto Neurath, Josef Frank und Adolf Loos, klärt uns darüber auf, was das wirklich Revolutionäre an der Frankfurter Küche ist – und erzählt, dass sie Architektin werden wollte, um die Lebensqualität ihrer Mitmenschen zu verbessern

 
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