Samstag, 12.09.2026, 16:00–17:30 Uhr und 18:00–19:30 Uhr
„Wände, die erzählen“ - Musikalische Performance im Margarete Schütte-Lihotzky Zentrum
Christine Zwingl, Architektin und Schütte-Lihotzky-Expertin, wird erzählen und Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten des Ortes geben. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Wohnung und ihre Bewohnerinnen als auch das vielfältige Wirken Margarete Schütte-Lihotzkys als Architektin, Feministin und Friedensaktivistin.Im Anschluss folgt eine musikalische Performance von Avin Ahmadi. Die aus dem Iran stammende und in Wien lebende Oud-Spielerin, Vokalistin und Komponistin tritt mit ihrer Arbeit in Dialog mit den Räumen. Ihre eigenständige musikalische Sprache verbindet persische Traditionen mit jazzigen Einflüssen und eigenen Kompositionen. Dabei entstehen neue Erzählungen, die die Geschichte des Ortes mit zeitgenössischen musikalischen Ausdrucksformen verweben.
Feminismus, Friedensaktivismus sowie die Themen Heimkehren und Heimatfinden bilden den roten Faden der Veranstaltung. Zwischen historischer Vermittlung und zeitgenössischer Musik entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der Margarete Schütte-Lihotzkys Vermächtnis mit Avin Ahmadis künstlerischer Auseinandersetzung verbindet.
Spendenemfehlung für den Abend: 20,- Euro
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie direkt den Erhalt und die Arbeit des Margarete Schütte-Lihotzky Zentrums. Vielen Dank!
Begrenzte Plätze: Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter anmeldung@schuette-lihotzky.at
Kuratiert durch Amirah-Sophie Tröthandl.
Über die Künstlerin:
Die in Wien lebende iranische Oud-Spielerin, Sängerin und Improvisatorin Avin Ahmadi, geboren 2004, wuchs mit einem Instrument auf, das oft unterschätzt und eng definiert wird. Sie stellt dessen überlieferte Grenzen in Frage und erschließt Wege, die zuvor nicht beschritten wurden.
Mit diesem Ansatz hat sie einen klar wiedererkennbaren und persönlichen Stil im Singen und im Spiel der Oud entwickelt, in dem sie beides miteinander verwebt. Vor allem versteht sie sich als Geschichtenerzählerin durch Klang. Ihr Soloprojekt „Qayeq“ präsentiert eine eigenständige interkulturelle Musik, geprägt von persischen und jazzigen Einflüssen, und verbindet eigene Kompositionen mit ausgewählten traditionellen persischen Klanglandschaften.
© Victoria Nazarova
Die Veranstaltung wird gefördert von BMWKMS.








