Freitag, 13.6.2025, 10 bis 18 Uhr

„Margaretes Margareten“ – Bezirkstag des Margarete Schütte-Lihotzky Zentrums


Unter dem Motto „Margaretes Margareten“ lenkten wir an diesem Tag den Blick auf die Wohnorte der bekannten österreichischen Architektin und zeigten, wie sehr sie mit ihrem Bezirk verbunden war.

Veranstaltungsorte:
Schütte-Lihotzky Park, Mittersteig 28, 10–14 Uhr
Margarete Schütte-Lihotzky Zentrum, Franzensgasse 16/40, 14–18 Uhr
 
Am Vormittag trafen wir uns im Schütte-Lihotzky Park (Mittersteig 28). Dort lauschten wir den Geschichten und Erinnerungen der Bewohner*innen von Margareten. Manche kannten Margarete Schütte-Lihotzky sogar noch persönlich, andere erzählten kleine Anekdoten über ihr Leben und Wirken – ein lebendiger Austausch, der zeigte, wie präsent sie im Bezirk noch immer ist.

Am Nachmittag öffnete ihre ehemalige Wohnung in der Franzensgasse die Türen für Besucher*innen. Viele nutzten die Gelegenheit, das von ihr selbst eingerichtete Refugium zu besichtigen. Bei freiem Eintritt führten kurze Überblicksführungen durch die Räume und machten das Leben und Arbeiten der Architektin greifbar.

Die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) wurde im 5. Wiener Gemeindebezirk geboren und wuchs auch hier auf. Während der ersten Zeit ihres beruflichen Wirkens lebte sie in der Wohnung der Eltern in der Hamburgerstraße. Trotz mehrjähriger Arbeitsaufenthalte im Ausland kehrte sie immer wieder nach Wien-Margareten zurück. Vier Fünftel ihres fast 103-jährigen Lebens verbrachte sie hier. 1970 bezog sie die von ihr selbst eingerichtete Wohnung in der Franzensgasse – ihr Refugium während ihrer letzten dreißig Jahre.

Diese Veranstaltung wird unterstützt von:
MA 7 – Bezirkskulturförderung Margareten


 
les