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Vermittlungsprogramm zur aktuellen Ausstellung

WIDERSTAND UND BEFREIUNG
Margarete Schütte-Lihotzky im Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1938 – 1945


Margarete Schütte-Lihotzky war eine jener mutigen Frauen, die in der Zeit des Nationalsozialismus ihr Leben durch ihre Tätigkeit im Widerstand riskierte. Sie entging dabei nur knapp einem Todesurteil. Ihr politisches Engagement für ein freies Österreich und das weiterer WiderstandskämpferInnen stehen im Zentrum dieser Ausstellung.

Für die Vermittlung stehen zwei Themen zur Auswahl:

THEMA 1  „Kommunikation in unfreien Zeiten“
ab der 7. Schulstufe  (Workshop-Dauer: ca. 2 Stunden)

Wie wurden geheime Mitteilungen und Treffen in Widerstandsgruppen organisiert?
Wie kommunizierten und (über)lebten Menschen im Gefängnis?

Ziel ist es, jene kreativen Kommunikationsformen in der Ausstellung aufzuspüren und kennen zu lernen, die politische Gefangene damals entwickelten. Auf Basis von Margarete Schütte-Lihotzkys Erfahrung in einer Gefängniszelle
fertigen wir zum Abschluss einen „Erinnerungsquader“ („Gedächtniszelle“). Mit diesen Objekten nehmen Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Erinnerungen und Kommunikationserfahrungen des Workshops mit.

THEMA 2  „5x2 cm Hoffnung. Überlebensstrategien einer Widerstandskämpferin“
ab der 9. Schulstufe  (Workshop-Dauer: ca. 2 Stunden)
Die Ausstellung vermittelt die Lebensgeschichte der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in der Zeit des Nationalsozialismus von 1938-1945, ihre Stationen im Widerstand, Inhaftierung und die Befreiung. Spielerisch erfahren Jugendliche, wie limitierte Möglichkeiten ein Motor für Kreativität sein können und dies zu Überlebenskraft und Hoffnung verhilft. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Diskussion zu konstruktiven Formen des mitmenschlichen Umgangs.

Bitte wählen Sie eines der Themen aus und geben Sie die Anzahl der Schülerinnen und Schüler vorab bekannt. Gruppen ab 15 Personen werden geteilt. Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgerecht.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kosten: Euro 3,00 pro SchülerIn
Kontakt und Anmeldung:
club@schuette-lihotzky.at

 

Vermittlungsteam:

Claudia Kragulj (Künstlerin|Kulturvermittlerin)
Isabella M. Oswald (Historikerin|Kulturvermittlerin)
Leonie Spitzer (Innenarchitektin|Kulturvermittlerin)



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Margarete Schütte-Lihotzky: Erinnerungen aus dem Widerstand,
Das kämpferische Leben einer Architektin von 1938-1945



Neuauflage des Promedia Verlags 2014, mit einem Vorwort von Elisabeth Holzinger
Das Buch liegt im Margarete Schütte-Lihotzky Raum zum Kauf auf.


zu Promedia

 

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Margarete Schütte-Lihotzky im MAK, Museum für Angewandte Kunst Wien
Räume von Margarete Schütte-Lihotzky können 1:1 besichtigt werden

1. Wohn- und Schlafraum für Frau C. Neubacher, 1925 in der Schausammlung „Wien 1900“ - Original
2. Frankfurter Küche, 1926, Musterküche am Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, im MAK Design Labor - Rekonstruktion 1991